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Erster Theil, welcher ausser dem vorgesetzten Leben Clementis XI. 86 Cardinäle in sich begreift.
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XXXIX. Leben des Cardinals St. Croce. 16z

er weiter kerne Gelegenheit, von seiner Geschicklichkeit son»dertiche Proben abzulegen.

XXXIX.

Andreas St. Troce,

ein Römer.

geb. 1656. Card. 1699. ? 1712.

/Lr war aus einem vornehmen Geschlechte entsprossen, das

mit der Herzoglichen Würde pranget und wurde den 2Z.'

Rov. 1656. zu Rom gebohren. Sein Vater war derMarchese Sctpio von St. Croce, die Mutter^ber hießOcta«via Corsint. Er siudirte in seiner Vaterstadt und nahm dieDoctor. Würde an. Clemens X. gab ihm das Gouverne«ment zu Tivoli undInnocentiuSXi. schickte ihn als Vice-Le,garen nach Bologna, wo damals derCardinal Pignakelli.dernachgehends Papst wurde, Legatns war. Alexander VIII.nahm seinem Bruder, dem Marchese Anton von Sr. Croce,ikn Jahre 1690. die Stelle eines Hauptmanns der leichten Reu»ter, und gab sie dem Marchese Astalli.dargegen unser Andreasmir dem Titel eines Erzbischofs von Seleucia als NunciuSnach Pohlen geschickt wurde, wo er sich bis 1696 befand,während der Zeit er sich in dem ganzen Reiche in große Hoch«achrung setzte*

Innocentius XII. schickte ihn in gleicher Qualität nachWien, allwo er den Cardinal Tanara ablösere, und Gelegen«heit fand, sich nicht weniger, als in Pohlen, bey dem gan»zen Hofe beliebt zu machen, obgleich damals durch die Rang«Streitigkeit des Kayserl. Abgesandtens zu Rom, Grafens vonMartinitz, mir dem Papstl. Hofe große Irrungen entstandenwaren. Er hakte den 24. Febr. 1699. die Ehre den Römi»schen König Iosephum mit seiner neuen Gemahlin priesterlicheinzusegnen.

Den ra. Rov. eben dieses Jahrs ertheilte ihm der PapstHie CardtnalS, Würde, worauf ihn 1700. der Herr Davia

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