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Erster Theil, welcher ausser dem vorgesetzten Leben Clementis XI. 86 Cardinäle in sich begreift.
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XI.IV. Leben Des CarDinals Janson. 185

Monarche dadurch des rechtmäßigen Besitzes dieses Reichsversichert werden möchte. Alleme so klüglich sie ihre Sacheeingefädelt zu haben vermeinten, da sie den 28. Iun. einenalten Schimmel statt des sogenannten Zelters nebst einemAnweisungsschein auf 7000 Ducaten in das Varicanpracti«cirten, so schlecht gelung ihnen dieser Anschlag, indem dasPferd aus dem Varican gejagt und der Anweisungsschein zu«rücke gegeben wurde.

Im Anfange des folgenden Jahrs wurde er eines Meu«chelmords beschuldiget, den er an dem Neapolitanischen Mar«qnis von Vasto zu Rom begangen haben sollte. Was dieseBeschuldigung für einen Lermen in der Stadt Rom verursa«chek und was für Genugthuung der Cardinal Janson deshal«den bekommen, haben wir an einem andern Orre erzehlt.

Im Jahre 1702- gicng er nach Reapolis, den ankom«wenden jungen König von Spanien daselbst zu empfangen.Er wohnte dessen solennen Einzüge bey und kehrte alsdennwieder nach Rom, wo er 1*704. in eine so schwere Krankheitfiel, daß man an seinem Aufkommen zweifelte. Jedoch ererholte sich bald wieder uns ficng von neuen an, sehr eysrigfür das Beste des Französischen Hofs zu sorgen. Er wurdeendlich so dreuste gegen den Papst, daß, wenn er etwas mitihm zu reden hatte, er sich auf dessen Stuhl lehnte und mitihm, wie mit seines gleichen, redete. Der Cardinal Patt»cianci war einsmals so eyfersichtig darüber, daß er ganz ver.nehmlich zu dem Cardinal Sperelli sagte: Es fehlt Dem Lar-öinal Janson nichts mehr, als Laß er sich vollends garan des Papsis Stelle sitzet. Er konnte diese Worte hören,antwortete aber nur mit einem Lächeln darauf.

Im Iahte 1706. wurde er abermal krank, welches sichdie Otsterreichische Parthey auf vielerlei) Art zu Nutze zu ma«chen suchte. Es bewog dieses den König, ihn zurücke zu be«rufen und ihm die erledigte Stelle eines GroßailmofenierSvon Frankreich zu geben. Er nahm zu dreyen verschiedenenmalen von dem Papste Abschied und hielt sich jedesmal län«ger, denn drey Stunden, bey ihm auf. Er gab seinem Nach»

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