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Erster Theil, welcher ausser dem vorgesetzten Leben Clementis XI. 86 Cardinäle in sich begreift.
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Z7Ü I.XXXH. Lehen des Cardinals Paolucci.

fchoss zu Porto war. Er mußte nach Endigunq desselben nebstden Cardlnaien Conradmt und Olivieridte Revision des Ori«ginals von den Schlüssen dieses Concil« über sich nehmen.

Ais auck der Papst nicht lange darauf.eine besondere Congre«gation von verschiedenen Cardinalcn und Prälaten anordnete,die wegen der Rechtgläubigkeit der lL. Lehr-Artickel desCar«dinalsvonNoatlles, so dieAnnehmung verConstikurionUnt«genirus anbetrafen, einen Schluß fassen solte, ward Paoluccigleichfalls darzu gezogen, der dennseine Meinung mit derer«jjenigen ihrer, die diese Artickel verwarfen, vereinigte.

Bey dem Beschluß dieses Jahrs verrichtete er als Erz«Priester zu St. Paul die herrliche Functisn eines Legal! aLa«rere, als wegen des geendigten Jubel «Jahrs die Hetl. Pfortezu Rom gewöhnlicher Massen wieder geschlossen wurde, gleich«wie er dergleichen im vorhergehenden Jahre bey Eröffnungderselben verrichtet hatte.. Nicht lange zuvor war erauchzuDem Becanal des Heil. Collegii gelanget, das durch den Tod ldes C-rdinals del Giudice criediaet worden. Er konte aber !diese wichtige Würde nicht viel über ein halbes Jahr bekleiden,weil ihn der Tod bald dahin riß.

Er fieng zu Anfang des Jahrs 1726. an, sehr schwach,md kränklich zu werden, welches von Tage zu Tage derge-stalt zunahm, daß er zuletzt wenig mehr aus. seinem Zimmerkommen konte. Im May besuchte ihn der Papst, welchener gar inständig bat, ihm das SkaatS'Secrekariat abzuneh«men, auch ihm zu erlauben, daß er das General. Vicariatniederlegen dürfte, weil seineSchwachheik ihm nicht zuließe,solchen wichtigen Bedienungen Mit gebührendem Eyser undWachsamkeit langer vorzustehen. Allein der Papst wolle nichtdarein willigen, sondern ließ die Vergebung dieser Aemterbis nach des Cardinals Tode ausgesetzt seyn.

Der Zustand des Cardinals verschlimmerte sich indessendergestalt, daß er nicht mehr von dem Bette aufstehen konte.Bcnedictns XIII. besuchte ihn fleißig und blieb vielmals ganzeStunden bey ihm sitzen. Seine geschwollene Schenkel fien«gen endlich an aufzubrechen und in dcm einen entstunden Lo«