Band 
Des vierten und letzten Theils erste [-zweite] Helfte, [...].
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(X.) Leben des Cardmals Stoppani. IIZ

e würdig machten. Er hatte auch das ganzeConclave hindurchc die meiste Hoffnung denselben zu besteigen. Das Oberhaupt'» seiner Parthey war anfangs der Cardinal von Porck, der. aber nicht heimlich genug damit zu Werke gienze. DerCac,

« dinal Fantuzzi hielte ihm beständig die Wage; jedoch blieben»l iiun die vielen guten Freunde, die er unter den Cardinälen. hatte, getreu, und suchten seine Erhebung auf alle Art undj Weise zu befördern. Sie brachten eS eines Tages wirklichso weit, daß ihm nur noch etliche Stimmen an der erforderetti, Zahl fehlten. Er selbst that sich Gewalt qn, mu seine, wahre Gesinnungen zu verbergen; doch zweifelte man nicht,

» Laß er zu allen Zeiten bereit seyn würde, sich vor die Jesuit< len zn erklären, wenn es die Umstände erforderten. Son,Lerlich konnten ihm die Vourbonischen Höfe seinen Beytrittzu dem Breve wider Parma so leichte nicht verzeihen.

Als der Kayser Joseph II. mit seinem Bruder dem Groß,Herzoge von Toscana, den 15. März das Conclave besuchte,war er gleich Vorsteher der Cardinalbischöffe, daher er ihmmu einer kurzen Rede ernpfienge, worauf er ihm die Cardinäle,l die in dem Conclave waren, vorstellte. Der Monarche woll«.

, te bey seinem Eintritt den Degen ablegen , aber Stoppairk! harh, Ge. Majest. möchten ihn an der Seite behalten , weil: er zur Vertheidigung der Heil. Kirche diente. Der Kayser« fragte ihn: wenn man den neuen Papst machen würde ? und, bekam zur Antwort: wenn die fremden Cardinäle ankämen.

, Auf die Frage: welches idas längste Conclave gewesen? ant«

. worttke Stoppani: Das Lambertimsche ? Nun thut, sagte- der Kayser, bleiben sie ein Jahr beysammen, aber wäh-»' lm Sie einen Papst, wie Lambertini, einen Freun-. von allen.

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c Sein größter Widersacher im Conclave war der Fran-st zösischeCardinal von.BerntS, der ihn in der Liste derjenigen6 hatte, die von dem Französischen Hofe die Ausschliessung be-ll kommen sollten. Die Benedittintschen Creaturen, die eS>s mit dem Stoppani hielten, waren sehr übel. mit dem jetzige«» dachten Cardinal zufrieden. Indem sie sich alle Mühe ga,ben, den Daß gegen ihn z» beben, wurde dadurch diePavst,>!s E Theil. H wahk