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Des vierten und letzten Theils erste [-zweite] Helfte, [...].
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(XI.) Leben des Cardtnals Malvezzi. 115.

seiner Vaterstadt Bologna erhielte, nahm er ihn mit sich da«hm. Hier setzte er seine Stadia fleißrg fort und wußte sichdiesem Cardinal so gefällig zu machen, daß er ihn zu seinemVertrauten erwählte. Er ertheilte ihm die Heil. Orden, mrdweihte ihn zum Priester. Als er 1740. nach Rom ins Con«clave reifere, nahm er ihn als seinen Conclavisten mir, da dennMalvezzt das außerordentliche Vergnügen hatte, daß seinbisheriger großer Patron den 17. Aug. unter dem NamenBenedrctus XIV. zum Papste erwählt wurde.

Nun konnte Herr Malvezzi gewiß versichert seyn, daßrr bald Cardinal werden würde. Es verliefen aber doch er«kche Jahre, ehe solches erfolgte, weil der neue Papst nickrdas Ansehen haben wollte, als ob er ein Freund des dilepoüs.m wäre. Er erklärte ihn zwar zum Prälaten und nahm ihnzu sich in seinen Palast , beförderte ihn aber nicht eher zu ei,ittm Anne als im Gept. 174z. da er ihn zum ?rotonotsrIoäpoüollco und Eammermeistcr ernennte, welche letztere Be»diemmg die nächste Stuffe zur CardinaiSwürße ist. Er hat,le in solcher den Z. Nov. 1744. die Ehre, den jetzigen Königin Spanien als König von beyden Sicilien, da er nach Romkam, um dem Papste die Füße zu küßen, im Namen desPapsts zu bewillkommen und ihn bey Sr. Heiligkeit einzu«fuhren.

Den 16. Nsv. 17LZ. erschien endlich die Stunde, daiüm der heil. Vater nebst 15. andern vornehmen Prälatendie CardmalSwürbe ertheilte- In der Rede, die er bey die«s-r Gelegenheit an das heil. Collegium hielte, gab er ihm, oh,

! lie ihn zu nennen, folgenden Lobspruch ! " Sie werden u r,„ ler denen, die ich zu Cardinälen zu erheben Vorhabens bin,„ denjenigen finden, welchen wir von seiner Jugend an bis„ gegen das goste Jahr, das er bald erreichet, so zu sagen,/ in unserm Gchoose erzogen und ibm zu Bologna die heil.„ Orden ertheilet, auch den wir immer den Studien und Wis«ftnschaften ergeben gesehen, die seinem Alter gemäß gewe«„ sen und von dem w«r sagen können, daß er mit allen den„ Tugenden begabt sey, die seinen Characker erböhen müßen„ und welcher seil dem igten Jahre, da er beständig uns zur

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