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Des vierten und letzten Theils erste [-zweite] Helfte, [...].
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Leben des Cardinals Marefoschi. 221

insgesamt ihre Freude über die Erhebung ihres Oncle durchkostbare Geschenke zu erkennen gaben. Der Graf selbsten be-schenkte den Herrn Lambertini mit einer goldenen Tabatiere,unter deren Deckel eine Uhr eingefaßt war. Von deßen Bru-der bekam er gleichfalls eine kostbare Tabatiere; von der Ge-mahlin des Grafens einen Ring mit einem einzigen großenBrillanten samt ein Paar brillantenen Hembdknöpfgen, undvon der Herzogin von Cadaval, des Grafens Schwester, ei-nen Ring von einem Smaragd mit 8. großen Brillanten ein-gefaßt. Der König selbst, der hernach dem Cardinal daCunha in der Patriarchalkirche das Biret aufsetzte, ließ denHerrn Lambertini nicht ohne Geschenke von sich, und gab dieWirkungen seiner Aussöhnung mit dem Päpstl. Stuhle gufdielerley Weise gegen ihn zu erkennen.

MariuS Marefoschi,

von Macerara.

geb. 1714. Card. 1770.

ieser angesehene Cardinal stammt auS einem adeliche»Geschlechte zu Macerata, einer Stadt im Kirchenstaa-

^ te, her, und ward den 10. Sept. 1714. zur Welt

gebohren. Er hat wohl studirt und sonderlich zu Rom sich zu> Bekleidung ansehnlicher Aemter geschickt gemacht. Wie naheer mit dem Cardinal Marefoschi, der den 24. Febr. 1732. zuRom gestorben, verwandt gewesen, kann ich nicht sagen. Oh-! m Zweifel rst er aus eben diesem Geschlechte entsproßen. Erwurde der Welt nicht eher bekannt, als da ihn Benedtetus, XlV. im Nov. 1759. zum Secretario bey der CvngregatiorrI von Verbesserung der Bücher der Orientalischen Kirche er-! nennte, nachdem er bereits zu einem Canonicat bey der St.

, Peters Kirche gelangt war. Nicht lange darauf erhielte erauch das Secretariat von der Fortpflanzung des Glauben-und im Nov. 176z. das Secretariat bey dem Examen -erBischöffe. Alle drey Secretariate erfordern einen gelehrten

Präln,