L4 Historie.
Es grenzet gegen Morgen mit dem ro-then Meere, und der M erenge von Sucs,gegen Mittag mitActhiopien, gegen Abendnur Libyen, und gegen Mitternacht, nutdem mittelländischen Meere. D^r Nildurchströmet, von Mittag gegen Mitter-nacht, das Land seiner ganzen Lange nach,welches ungefähr zwcyhundert Meilen be-trägt. Dieses Land wird, auf beydenSeiten von einer aneinander hängendenReihe Berge umschlossen, die öfters, zwi-schen sich und dem Nil. nicht mehr als eineEbene von einer halben Tagereise, biswei-len noch weniger, übrig lassen.
Auf der Abendseite wird die Ebene anmanchem Orte, bis gegen fünf und zwan-zig oder dreysig Meilen breit. Die größteBreite Aegyptens erstreckt sich vonAlexan-drien an, bis nach Damietta, und beträgtungefähr fünfzig Meilen.
Man kann das alte Aegypten in dreyHaupttheile abtheilen : in das obereAegypten, das auch sonst Thebais heißt,und-am meisten gegen Mittag lag; m dasmittl re Aegypten, das man Heptanomis,wegen se nes siebenfachen Namens, odersiebenfacher Eintheilung, nennte in dasniedere Aegypten, welches dasjenige in sichfaßte, was die Griechen das Delta (^)
nenn-