der Aegyptier. zz
^ die Gedanken, er könne diesen beyden Unge-legenheiten nicht besser abhelfen, noch auchi diese Ungerechtigkckt des Nils, nachMöglich-skeit, anders verbessern, als wenn er die' Kunst der Natur zu Hülfe nähme. Des-wegen ließ er den See graben, der, seit die-ser Zeit, seinen Namen geführet hat. Die-ser See, wie Herodotus, auch Diodorus Si-^ culus, meldet, mit denen Plmius fast über-einstimmet, hatte dreytausend und sechshun-^ dert Stadien, nach unserer Rechnung, hun-dert und vier und zwanzig Meilen, im Um»
! fange, und war dreyhundert Schue tief.
! Zwo Pyramiden, deren jede eine Coloßische> Bildsäule, aufeinem Throne sitzend, trug,
! standen dreyhundert Fuß tief, mitten in die-^ sem See, und waren, über dem Wasser, eben! so hoch. Daraus konnte man sehen, daßi sie eher aufgerichtet worden, ehe noch diej Grube mit Wasser erfüllet worden; und siezeigten, daß ein See, von so einem weitenUmfange, unter der Regierung eines einzi-gen Prinzen, von Menschenhänden war ver-fertiget worden.
Das ist es, was die meisten Geschicht-schreiber von dem See Moeris, auf gutenTreu und Glauben der Einwohner des Lan-des, angemerket haben. Und Herr Bossvet,C erzeh-