Band 
Erster Theil.
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der Aegyptier.

Schue breit war. Grosse Schleusen oftrieten den Canal und den See, oder schlössenihn auch, nachdem es noch that.

Es kostete allemal fünfzigtausend Tha-ler, wenn man dieselben einmal aufi oder zu-machen wollte. Die Fischerey von diesemSee trug dem Fürsten unzehlige Summenein. Seinen größten Nutzen aber, hatte er,in Ansehung der Ergiessung des Nils. War! dieser allzugroß, so daß man zu befürchtenhatte, es möchte dieses üble Folgen haben, soeröfncte man die Schleusen. Wenn nundie Gewässer ihren Aufenthalt in diesemSee fanden, so blieb davon nicht mehr aufdem Erdboden, als nöthig war, denselben zutüngen. Hingegen, wenn dieUeberschwem-mung allzu niedrig war, und ein unfrucht-bares Jahr drohte, so zog man aus eben die-sem See, durch Abschnitte und Gräben, eineMenge Wassers, welche zureichte, das Landl zu befeuchten. Auf diese Weise wurde derUngleichheit des Nils abgeholfen. UndStrabo merket an, daß zu seiner Zeit, alsPetroniusStadthaltcrvon Aegypten war,dazumal, als sich der Nil, bis auf zwölfSchue ergossen, die Fruchtbarkeit sehr großgewesen: und daß man dennoch keine Hun-gersnoth im Lande gespüret habe, da er sichC 2 uur,