ro4 Historie
iner Gewohnheit. Andere legten sie in dieErde.
Die Sorgfalt, die Körper zu erhalten,ohne sie in den Gräbern zu verbergen, schei-net der Leutseligkeit überhaupt, denjenigenPersonen aber, insbesondere, nachteilig zuseyn, die man so zu ehren glaubet, weil die-selbe deren Erniedrigung und deren Häß-lichkeit fchaubar machet, und denen, die sieanschauen, nichts als traurige und abscheu-liche Ueb rbleibsel von ihren Gesichtern zei-get, man mag auch noch so viele Sorg- 'fält darauf wenden. Die Gewohnheit,vie Todten zu verbrennen, fährEt etwas ,grausames und wildes bey sich, weil man ^eilet, dasjenigegänzlich zu zerstöhren, wasuns von den liebgewesenften Personen si-lbrig bleibet. Der Gebrauch, die Verstor-benen zn beerdigen, ist gewiß der älteste undauch frömmste. Er giebt der Erde wieder, .was von tyr genommen war, und bereitet 'uns zu, daß wir glauben, es werde derje-nige Leib, welcher das erstemal aus dersel-ben gebildet worden, auch gar wohl, zumzweytenmale, daraus können hervorge-bracht werden»
Das