der Aegyptier. 169
ANISIS. Er war blind. Unter Asd.seiner Regierung kam ,4°.' ° ^ '
SABACUS, König in Aethiopien,der,durch einen Orakelspruch, dazu war aufge-, Muntert worden, mit einem zahlreichen! Heere nach Aegypten, und bemeisterte sichdesselben. Er regierte mit vieler Leutse-ligkeit und Gerechtigkeit. An statt, daß er! hätte sollen die von den Richtern zumTodeverurtheilten hinrichten lassen, so ließ er viel-
> mehr einen jeden in seiner Stadt, an derAusbesserung der Damme, daran sie lagen,-arbeiten. Er baute viele prachtigeTempel,
' und, unter andern, einen in der Stadt Bu-
> bastus, davon Herodotus eine lange undschöne Beschreibung giebt. Nachdem erfünfzig Jahre, welches die Zeit war, die ihm
l das Orakel bestimmet hatte, geherrschet, zog, er fteywilljg nach Aethiopien zurück, und
> überließ dem Anysis den Thron, der sich, die
ganze Zeit über, in den Sümpftn verborgengehalten hatte. Man glaubet, daß dieser ^ .
SabacM mit demjenigen Sua einerley Im'ÄI"sey, dessen Hülfe sich Hosea, der König in Ist A-rChr.rael, wider Salmanascr, den König der
syrer, ausbat.
SET HON. Er regierte vierzehnJahre. Lhr.
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