dev Aegyptiev. 177
j chen, und ihn mit den erschrecklichsten Eid-! schwüren zu bekräftigen, um den Erfolg ei-nes Orakels zu vermeiden, welches ihnenverkündiget hatte, daß derjenige, unter ih-nen, Herr von ganz Aegypten werden wür-de, derbem Vulcan, aus einem ehernen Ge-säße, Wein, zum Opfer, ausgiessen würde.Sie regierten fünfzehn Jahre, in grosserEintracht, zusammen, und damit sie derNachwelt ein berühmtes Denkmal davonübrig lassen möchten, so erbauten sie zusam-men, undmit gemeinschaftlichen Kosten,dasLabyrinth, welches ein Zusammenhang vonzwölf grossen Palästen war, der eben soviel Gebäude unter der Erden hatte, als,über derselben, sich zeigten.
Emsmals, als diese zwölfKönige zusam-men, in dem Tempel des Vulcans, einemfeyerlichen Opfer beywohnten, welches, or-dentlicher Weise, zu gefetzter Zeit, daselbstverrichtet wurde, so reichten die Priester ei-nem jeden derselben, eine göldene Schaaledar, die Opferausgiessung daraus zu ver-richten. Als aber eine zu wenig war, sonahm Psammitichus, einer von den zwöl-fen, ohne eingem Fürfatze, statt der Schaale,seinen ehernen Helm, dergleichen alle trugen,und bediente sich desselben beym Opfer.Dieser Umstand rührte sogleich die übrigen,M unv