i8o Historie
im i. V.». 6r.
Ursache der Uneinigkeit unter ihnen blieb, sowie es dasselbe hernachmals, zwischen denPtolemäern und Seleucischen Nachkom-men, gewesen. Es kam daraufaw wem es Izugehörte, und diese Landschaft fiel, wechs'selsweise, dem stärkeren, zum Eigen thume,zu. Da sich nun Psammitichus in dein ^ruhigen Besitze Aegyptens sahe, und da-rin» alles auf den alten Fusse gesetzet hat-te, (*) so glaubte er, daß es nunmchroZeit sey, auf die Grenzörter seines König-reichs zu denken, und sie, ivieder seinenNachbar, den Assyrer, in Sicherheit zu se-tzen, dessen Macht sich ohnedem täglich ver-mehrt«. Zu dem Ende führte er auch einKriegsheer in Palästina. !
Vielleicht gehört es zum Anfange dieses jKrieges, was man, beym Diodor, liefet, idaß die Aegyptier, voll Unwillens, daß der!König die Griechen ihnen vorgezogen, undauf den rechten Flügel gestellet hatte, anmehr, als ziveyhundert tausend Mann, ausdem Dienste giengen, und sich nach Aethio-pien begaben, wo man ihnen einen vortheil-hafften Auffenthalt verschaffte.
Dem
Tiefe Veränderung trug sich ungefähr siebenZahr>', nach der Gefangenschaft Mnnasses, deö Kö-nigs mIuda, zu.