Band 
Erster Theil.
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der Carthaginenfev. -iz

^ Keüwart aller Götter , die Cartha-go besitzen. Was würde man, heute zuTage, von einer gleichlautenden Urkundei sagen, in die man die Schutzheiligen undSchutzengel ein.es Königreiches mit hineinsetzte?

Es fanden sich, bey den Carthaginen-fern, zwo Gottheiten, die man daselbst be-sonders anbetete; es schickt sich gar wohl,daß wir hier ein Wort davon sagen.

Die erstere war dieHimmelsgöttili, dieman auch Umnie nennte, und welchenichtsanders, als der Mond ist, dessen Hülfe man,in dengrößtenDrangsalen, anflehte, beson-ders, bey grosser Dürre, um einen Regenvon ihmzu erlangen. Dieses war, sagt (*)Tertullicm, die himmlisch Jungfrau,welche den Regen verhieß. Wenn Ter-tullian von dieser Gottheit und vomAescalap redet, so fordert er die Heydenseiner Zeit, aufeine verwegene Art, die aberdem Christenthum sehr rühmlich ist, he-aus,und versichert, daßdererstederbeste Christ,diese falschen Götter zwingen würde, daßsie frey heraus gestehen mästen, sie warennichts, als böse Geister: ja er gehet es soQ 5 gar

(*) IÜL ipt» virZo cvcleüi«, pluvisrum xollici««.trix. ck LN"l V Spot. c. 2Z,