Band 
Erster Theil.
JPEG-Download
 

298 Historie

Vertrages,nach Carthago zurü ck,wo gleich-falls eine grosse Menge Bürger, durch diePest, umkam.

visb. im Dionysius hatte nur deswegen mitden Carthaginensern Friede gemacht, daß erIm w.I. Zeit gewönne, seine angehende Gewalt zu^arch.442. befestigen, und an den Zubereitungen zu ei-Vo 7 sd" nem Kriege zu arbeiten, welchen er, widerDeb.404. st^, im Sinne hatte. Da er wohl wüste,wie furchtbar die Macht dieses Volkes sey,so vergaß er nichts, um sich in Stand zu se-tzen, dasselbe, mit gutem Erfolge, angreiftenzu können. Und er wurde, in seinem Vor-haben, durch den Eyfer seiner Völker, unge-mein unterstützet. Der Ruhm dieses Prin-zen , das Verlangen sich ihm bekannt zu ma-chen, die Lockung des Gewinnstes , und dieBetrachtungderBelohnungen,welche er de-nen versprach, die sich, durch ihre Geschick-lichkeit, verändern, hervor thun würden,zogen, von allen Enden, die geschicktestenKünstler in jeder Art, nach Sicilien. GanzSyracus war gleichsam eine grosse Werk-statt geworden, wo man, an allen Ecken,mit Verfertigung der Degen, der Helmen,der Schilde,und desKriegsgerathes beschäf-tiget war; wo man sichs angelegen seynließ, alles dasjenige zuzubereiten, was zumBaue und zur Ausrüstung der Schiffe nö-thig