der Carthaginenser. 329
einander seyn getrieben worden. Das Volk, läuft, in größter Unordnung, nach dem! Markte. Der Rath versammlet sich maller- Eyl und ohne Ordnung. Man berathschla-
get sich über die Mittel, wie die Stadt zu er-halten sey. Es fanden sich keine Völkerdarin» auf den Beinen , welche man demFeinde hatte entgegenstellen können, unddie dringende Gefahr erlaubte nicht, daßman diejenigen erwartete, welche man, aufdem Lande und bey den Bundesgenossenhätte anwerben können. Nach vielen Vor-schlägen, wurde beschlossen,die Bürger zu bc-wafnen. Die Anzahl des Kriegsvolks be-liefsichaufvierzig tausend Mann zu Fusse,tausend Pfer de und zweytausend Streitwä-gen. Mam fetzte den Hannon und Bo-milcar zu obersten Befehlshabern darüber,ob sie schon b-eyde,wegen einiger Geschlechts-jrrungen, nicht mit einander einig waren.Sie gierigen sogleich dem Feinde entgegen,und als sie ihn erreichet hatten, stellten sieihr Heer in Schlachtordnung. Die Völkerdes Agathocles machten nicht viel überdreyzehn bis vierzehn tausend Mann, aus.Man gab das Losungszeichen,und derStreitwurde sehr heftig. Hannon , mit seinemgeheiligten Haufen , (dieses war derKerndeöCarthaginensischenKriegövolkes,)
X 5 hielt,