Band 
Erster Theil.
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! der Carthaginenser. 355

! etwas, als sie auf jedem Schiffsschnabel ei-ne solche Maschine aufgerichtet sahen. Abersie erschracken erst recht, als eben diese Ma-! schinen, die mau, aufeinmal hernieder ließ,

' und, mit Gewalt, an ihre Schiffe anwarf,dieselben, wider ihren Willen, anhefteten,und die Art des Streites so sehr veränder-ten, daß sie sich, wie aufdem festen Lande,schlagen musten. Sie konnten den Angriffder Römer nicht aushalten. Das Nieder-metzeln war erschrecklich. Die Carthagi-nenser verlohren achtzig Schiffe, unter de-^ nen sich das Admiralschiffbefand, von demM der Feldherr, noch mit Noth, aufeinemKahne, in Sicherheit setzte.

Ein so ansehnlicher und unverhoffterSieg blies den Muth der Römer ungemeinauf, und schien ihre Starke verdoppelt zuhaben, um diesen Krieg fortzusetzen. Sie> erzeigten dem Bürgermeister Duilius aus-

servrdentliche Ehre. Er war, unter allenRömern, der erste, den man den Schiffs-triumph zugestand. Man richtete ihm ei-ne (*) Schnabelsaule, mit einer schönenInschrift, auf. Diese Säule ist noch jetzo zuRom übrig.

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(.') Man nennte diese Säulen Lolumnas rottrrts»,von den Schiffsschnäbeln, womit sie gejieret wa-ren , welche rottrs hiessen.