Band 
Erster Theil.
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der Carthaginenser. 365

! Es ist etwas, angenehmes, wenn manzwey nicht eben allzuzahlreiche Heere, wieviese waren, handgemein werden siehet, wel-che alle beyde aus tapfern Soldaten be-standen, und von sehr geschickten Feldherrenangeführet wurden. Es kann nicht an-ders seyn, es muß sich, bey so unordentli-chen Treffen, wo man, aufjeglicher Seite,zwey oder dreyhundert tausend streitendeSoldaten zehlet, viele Unordnung finden.Und es ist schwer, unter tausend Begeben-heiten, an denen der ungefähre Zufall mehrTheil zu haben scheinet, als eine kluge Ue-berlegung, das wahre Verdienst der Heer-führer, und die wahrhaftigen Ursachen desSieges aus einander zu setzen. Hier läßtsich die Neugierigkeit des Lesers nichts ent-gehen, welcher sich die Einrichtung beyderKriegsheere deutlich vorstellet, fast die Be-fehle zu vernehmen glaubet, welche dieFeldherren geben, allen Bewegungen undZügen der Kriegsvölker nachfolget,alle Feh-ler, von beyden Seiten, gleichsam am Fin-ger, herzuzehlen weiß; und der folglich imStande ist, ein gewisses Urtheil zu fällen,wem man die verlohrene oder gewonneneSchlacht zuschreiben müsse. Der Ausgangderjenigen, davon wir reden, ob sie schon,wegen der geringen Anzahl der Streitenden,

nicht