Band 
Erster Theil.
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-er Carthaginenser. 42 r

Führung des Kriegsheeres anvertraute,welches in Spanien streiten sollte. An-

mbal, dessen Sohn, welcher dazumal erst

ineun Jahr alt war, verlangte, mit vieler!Begierde ihm dahin zu folgen, und bedien-te sich derjenigen Liebkosungen dazu, welchediesem Alter eigen sind, als einer Sprache,welche über das Gemütheims Vaters viel^ vermag, der seinen Sohn zärtlich liebet.Amilcar konnte ihm also diesen Gefalleni gar nicht abschlagen, und nachdem erihm,

' vor dem Altare, einen Eyd ablegen lassen,daß er sich, wo es ihm nur würde möglichseyn, als ein Feind der Römer aufführen, wolle, so nahm er ihn mit sich.

! Amilcar hatte alle gute Eigenschaften> eines grossen Feldherrns, indem er eine gü-! tige und angenehme Aufführung mit einem- unüberwindlichen Muthe und einer voll-^ kommenen Klugheit verknüpfte. Er un-terwarfsich in kurzer Zeit die meisten Spa-nischen Völker, entweder durch Macht derWaffen oder durch die Reizungen seinerGütigkeit; und nachdem er daselbst neun.Jahre die Oberherrschaft im Kriege gefüh-rt hatte, so nahm er endlich ein Ende, wel-ches seiner würdig war, da er, voller Ruhm,in einer Schlacht für das Vaterland, seinenHeldengeist aufgab.

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