! der Earchaginenser. 489
vorgieng, empfand die größte Freude, als erdie Zwistigkeit zwischen diesen beyden An-führern erfuhr. Er war bedacht, wie erden Minucius locken, und seiner Toll-st kühnheit eineFalle stellen möchte. Dieser un-! terließ nicht , gerade in dieselbige hinein zu' rennen, und stellte die Schlacht auf einemHügel an, hinter welchen man einen Hinter-halt geleget hatte. Seine Völker wurden in! Unordnung gebracht, und würden nun in die! Pfanne seyn gehauen worden, wenn nichtFabius , durch das erste Geschrey der Ver-i mundeten, Nachricht davon bekommen hat-
^ te. „ Lasset mrs dem Minucius zu Hülfe ei-
„len, sagte er zu seinen Soldaten. Lasset„uns gehen, dem Feinde den Sieg, und un-sern Mitbürgern das Gestandniß ihres„Versehens abzunöthigen. " Er kam gleichzur rechten Zeit, und zwang den Anni-bal, daß er zum Abzüge muste blasen las-sen. Dieser letztere sagte, als er sich zurückzog: „ Endlich ist die Wolke, welche sich„lange Zeit pber den Bergen gezeiget hat,„mit grossem Krachen zerborsten, und hat„ein grosses Ungewitter verursachet." Einso wichtiger und bey dergleichen Umstan-den geleisteter Dienst, eröfnete dem Mi-nucius die Augen. Er erkannte, daß erUnrecht gehabt, begab sich sogleich wieder-Hh 5 um