l der Carthaginenser. 5z?
hundert Frachtschiffen ,' gieng, so wurdeer nahe bey Carthago von einem wütendenSturme überfallen, welcher die ganze Flot-te zerstreuete. Das Volk in der Stadtkonnte sich unmöglich überwinden, sich eineso reiche Beute aus den Handen gehen zu! lassen, sondern verlangte, mit grossem Ge-^ schrey, man solle dieCarthaginensischeFlotteauslaufen lassen, um sich derselben zu be-mächtigen. Der Rath willigte, nach einem> schwachen Widerstände, darein. Da alsoAsdrubal sich aus dem Haven begeben, hatte, so bemächtigte er sich der meisten Nö-^ mischen Schiffe, und brachte sie nach Car-thago, ungeachtet der Stillstand noch wäh-rete.
Scipi'o schickte Abgeordnete an den! Rath zu Carthago, die sich deswegen be-, schweren sollten. Man machte sich daselbstsehr wenig daraus. Die Annäherung desAnnibals hatte ihnen neuen Muth ge-! macht und grosse Hoffnung erreget. Bey' nahe hätte das Volk den Abgeordneten garübel begegnet. Sie verlangten eine Bede-ckung, daß sie sicher zurück kehren könnten.
^ Diese wurde ihnen zugestanden, und zweySchiffe begleiteten dieselben. Doch die! obrigkeitlichen Personen, welche durchaus' nichts von Frieden hören wollten, und sichz Ll 5 ent-