Band 
Erster Theil.
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der Carthaginenser. 541

acht zu nehmen, sein Kriegsheer zu stellen,und Befehl in der Schlacht ergehen zu las-sen. Und er versicherte, Annibal habesich an diesem Tage selbst übertreffen, obschon das Glück, weder seinem Muthe, nochseiner Klugheit gleich gewesen.

Er seines Ortes, wüste sich seinen Siegund die Bestürzung des Feindes wohl zuNutze zu machen. Er befahl einem seinerBeystände, sein Kriegsheer zu Lande nachCarthago.zu führen, da er unterdessen dieFlotte selbst dahin führen wollte.

Er war nicht weit mehr davon entfer-net, als ihm ein Schiff mit Fähnlein undOelzweigen bestecket, begegnete, woraufsichzehn Abgesandte befanden, die man aus denangesehensten in der Stadt ausgelesen hat-te , und welche seine Gütigkeit anflehen soll-ten. Er schickte sie, ohne Antwort zurück,mit Befehl, daß sie ihn zu Tunis erwartensollten, wo er still halten werde. Die Ab-geordneten von Carthago fanden sich,an derZahl bey dreysigen, an den bestimmten Or-te, ein, und baten ihn, aufdas demüthrgsteum Frieden. Er versammlete feinen Rath.Die meisten waren ziemlich gesinnet, er soll-te Carthago einnehmen und schleifen, unddie Einwohner dieser Stadt mit der äusser-sten Schärft ansehen. Da aber Scipio

schon