Band 
Erster Theil.
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588 Historie

Im w.I. eben dieser Sache ernennet hatte, wie die er-Rsm- ;«7. sten, und kamen zu keinem Schlüsse.

B"-z'u.-4 Nach Verfiusse einer solchen Zelt, bracht .

I"Hz. ten die Carthaginenser abermals ihre Kla- 'Rom- 5,7. gen bey dem Rathe an, jedoch mit mehreren;Nachdrucke, als zuvor. Sie stellten vor, !daß, ausser den Ländereyen, darüber man ,gleich Anfangs gestritten hatte, Mast-nifsa auch noch, in den zwey vorhergehen-den Jahren, mehr als siebzig Platze oderSchlösser an sich gezogen: daß sie, vermögeeiner Bedingung des letzteren Frieden-schlusses, gebundene Hände hätten, mit ei-nem Bundesgenossen des Römischen Vol-kes Krieg anzufangen: Sie könnten auchnicht mehr den Trutz, den Geiz und dieGrausamkeit dieses Prinzen erdulden: Siewären, eben deswegen anhero geschickt, daßsie das Römische Volk fragen sollten, wasihnen von drey Stücken zu befehlen beliebe:

Ob man die Sache im Rathe untersuchenund beylegen lassen wolle; oder, ob es ih-nen erlaubt seyn sollte, Gewalt mit Gewaltzu vertreiben; oder, daß das RömischeVolk, wenn ja Gunst für Recht gehen sollte,doch, einmal vor allemal, bemerkte, wasman denn dem Masinijsa vor Ländereyenvon denjenigen geben wollte, diedenCar-thaginensern zugehörten. So würden sie