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Erster Theil.
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Der Carthaginenser. 629

sagte: „ Ich muß allerdings eure Fertig-"keit, den Befehl des Rathes zu vollziehen,"loben. Er befiehlet mir,euch kund zu thun,"daß sein endlicher Wille sey, daß ihr eure"Wohnung an einem Orte in eurer Herr-"schaft aufschlaget, wo ihr wollet, wenn es"nurvier Meilen von dem Meere ge-"schicht."

Als der Bürgermeister dieses erschreckli-Appm».che Urtheil ausgesprochen hatte,so hörte man"nichts, als ein klägliches Geschrey bey denCarthaginensern. Sie waren, als vomDonner, betroffen und sogleich so sinnen-los, daß sie nicht wüsten, wo sie waren, oderwas sie thaten. Sie welzeten sich auf derErde herum, zerrissen ihre Kleider, und er-klärten sich nicht anders als durch Seufzenund unterbrochenes Aechzen. Da sie hier-auf wiederum in etwas zu sich selbst kamen,so streckten sie ihre flehenden Hände baldgegen die Götter, bald gegen die Römer,aus, und rufften ihre Barmherzigkeit und»Gerechtigkeit gegen ein Volk an, welchesbis zur Verzweiflung gebracht war. Al-lein, da alles gegen ihr Bitten taub war, so! verwandelten sie dasselbe gar bald in Vor-! würfe und Flüche, indem sie dieselben erin-^ nerten, es wären noch Götter, die eben so

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