Band 
Erster Theil.
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' der Carthagmenser. 617

1 Scipio zu erheben. So viel ist daranj gelegen, daß man die Pracht eines angehen-^ den Ruhmes, durch sittsame und bescheideneBetragung, so zu sagen,mäßiget, damit mannicht, durch hochmüthige und sich selbst vielzutrauende Geberden, die Eyfersucht regemache, deren natürliche Würkung darinnbestehet, daß die Eigenliebe in andern er-wecket , und die Tugend selbst verhaßt ge-macher wird.

Eben um selbige Zeit, merkte Masi-nissa, daß es mit ihm bald zum Sterbenkommen werde, und bat daher den Sci-pio, daß er ihn doch besuchen möchte, weiler ihm völlige Gewalt übergeben wollte mitftinemReiche und seinen Gütern, zum Be-sten seiner Kinder, die er hinterließ, eineEin-richtung zu treffen, wie es ihm gefallen wür-de. Bey seincr Ankunft fand er ihn schonj todt. Dieser Prinz hatte ihnen aber aufseinem Todtbette befohlen, alle dem genau! nachzukommen, was Scipio verordnenwürde, den er ihnen an Vatersstatt undzum Vormunde lasse. Ich werde ander-norts mit mehrerer Weitlauftigkeit von demGeschlechte und der Nachkommenschaft desMasinissa reden, damit ich die Carthagi-nensische Historie nicht allzulange bey Seitesetzen darf.

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