Von lateinischen Poeten. 89
„Vortheil eurer Geschäffte befördern kann,„nichts versäumen soll: Aus eben diesem„Grunde müsset ihr auch diesem Stücke ein„geneigtes Gehör geben, und als billige„Richterdavon urtheilen.,,
Man findet hin und wieder in demPlautus sehr schöne Grundsätze, in Anse-hung der Lebensart, und der Reinigkeit derSitten. Ich will hiervon ein Erempelhersetzen, welches aus dem bereits ange-führten Stücke genommen ist. Alcmeneredet daselbst mit ihrem Manne, dem Am-phitryo, und schließt alle Pflichten einerklugen und tugendhaften Frau in diese we-nigen Verse ein:
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8eä puäiciriäm, 6c puäorem, 6c le-äarum cupiäinem,
Oeum mCMm, paremum smorem,
6c coAnarum conLoröiam:
lidi moriZera, urc;ue ur munisscriim koni8, proüm prQbi8.
„ Die wahre Mitgift einer Frau besteht,„meiner Meynung nach, nicht in dem Gel-„de, welches sie mitbringt. Sie besteht, „in der Ehre, in der Schamhastigkeit, und„in einer klugen Mäßigung ihrer Begier-
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