Band 
Zwölfter Theil.
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Don lateinischen Poeten. 141

den Geschmack an der Satyrs zu, den er" Zeitlebens behielt.

Er wird gar nicht müde, sein Glück zube- sae <r.l.».wundern, daß er einen solchen Vater gehabthat, und er redet mit einer solchen Erkennt-lichkeit von ihm, weswegen man ihn nie ge-nug hochachten kann. „Niemahls, so lan-j „ge ich noch den geringsten Verstand behal-te, werde ich mich eines so guten Vaters, „schämen. Niemahls werde ich dem Bey-spiele der meisten folgen, welche, die Nie-^ , drigkeit ihrer Geburt zu entschuldigen, die„Anmerkung machen, daß es nicht bey ih-,,ncn gestanden hätte, sich vornehme Aeltern„zu wählen. Ich rede und dencke ganz an-„ders. Denn wenn uns die Natur erlaub-te, nach einer gewissen Anzahl von Jahren,

„unser Leben wieder von neuem anzufangen,

^ „und wenn sie uns die Freyheit gäbe, die„Vater, von welchen wir gezeugt seyn woll-ten , zu wählen: So würde ich jeden nach„seiner Eitelkeit wählen lassen. Ich aber„würde mit den Aeltern, die ich habe, zu-! „frieden seyn, und mir weder unter denCons> „suln, noch von den curulischen Stühlen an-„dere aussuchen.

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