Band 
Zwölfter Theil.
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Von lateinischenPoettn. i?5

in der Mitte der Regierung des Tibers an-fängt. Einige von denen Poeten, welcheich gleich anführen werde, könnten noch wohlunter die Poeten der guten Zeit gesetzt wer-den, weil sie ihnen so wohl in Ansehung derZeit, als der Verdienste sehr nahe sind.

Man glaubt aber doch einigen Unterschiedan ihnen zu bemerken.

Seneca.

Man ist ziemlich einig, daß von den zehnTrauerspielen, welche man unter dem Nah-men des Seneca herausgegeben und in einBuch gedruckt hat, die schönsten von diesemberühmten Philosophen und Lehrmeister desNero sind. Von der Medea glaubt man „b, ^ohnstreitiq, daß sie von chm sey, weilOuintilian eine Stelle daraus unter sei-nem Nahmen anführt. Man hat auchnoch eine besondere Ursache, ihn zu den Ver-fasser des Oedipus zu machen. Der Herrle Fevre glaubt, daß der Agamemnon,die Trojanerinnen, und der rasende Her-cules gar zu sehr nach dem Geschreye derSchule schmecken. Gleichwohl schreibenihm auch andere die Trojanerinnen undden Hippolytus noch zu, halten aber denAgamemnon, den rasenden Hercules,

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