Von lateinischen Poeten. 191
81ÜU8 oxtarae succurrere censuit VIN-
brae:
8i1iu8 §c vatem, non minor ip5s,colit.
Das Werk des Silius war seit vielenJahrhunderten in dem Staube der Biblio-thek zu St. Gall vergraben gewesen. Pog-gius fand es daselbst, wie ich bereits aneinem andern Orte angemerkt habe, zur Zeit,da das Concilium zu Costnitz gehalten wur-de, nebst vielen andern Handschriften.
Stativs.
P. Stativs Papinius bat unter demDomitian gelebt. Martial redet nichtein ewzigesmahl von rhn», ob sie gleich zuRom zu einer Zeit lebten. Man glaubt,dieses sey aus Eifersucht geschehen, weilStativs, wegen seiner ausserordentlichenFertigkeit aus demStegreifeVerse zu machen,dem Domitian sehr wohl gefiel.
Ww haben von dem Stativs zwey epischeGedichte, die Thebais m zwölf Büchern, unddie Achilleis, welche nur aus zwey Büchernbesteht, weil chn der Tod verhinderte, dieselbefertig zu machen. Er hat dem Domitianbeede Gedichte nach dem Kriege Wider dieDatier zugeschrieben. Wir haben nochfünf Bücher von Wäldern, oder von vielen
kleinen