Band 
Zwölfter Theil.
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202 Von lateinischen Poeten.Sulpitia.

Sulpitia, eine römische Dame war dieGemahlinn des Calenus. Sir machte einGedicht über die Verbannung der Philo-sophen, wo sie dem Domitian sehr übel mit-fuhr, und ihn so gar mit dem Tode bedrohte.Dieses ist das einzige Stück, welches wirnoch von der grossen Menge der von ihr ver-fertigten Gedichte übrig haben. Man drucktes gemeiniglich nach Juvenals Satyren.Man hat Ursache, den Verlust der Verse zubedauren, welche sie an ihrem Ehemann vonder ehlichen Liebe, und von der Treue undKeuschheit schrieb, die man in dem Eheständebeobachten mäste. Martial giebt ihr ineinem seiner Sinngedichte, wovon ich nureinige Verse anführen will, ein sehr schönesLob:

Omnes lulxüriam leZant puellaeVni Hirse cupiunt viro placerc.Oinnes lulpiriam 1e§3iic maririVni hui cupiunr placere nuprae - -lisc conckiscipula, velkac maAistra,Lsses ckoKior er puäica - -

Nemesianus und Calpurnius.

Wir haben einige Eclogen und einenTheil von demGevichte über dieZagd von den

M.Ame-