' Geschichtschreibern. 257
zwischen dem jungen Scipio, der zu derj Zeit nur achtzehn Jahre alt war, und demPolybius zutrug, und was nachher zu derl genauen Freundschaft unter ihnen Anlaß
> gab, ist, meiner Meynung nach, eines vonden wichtigsten Stücken der Historie, undkann dem jungen Adel zu einem sehr nützlichenUnterrichte dienen. Ich habe dieß Bege-
> benheit, bey dem Schlüsse! der Carthagi-^ musischen Historie erzählt.
Vermuthlich schrieb Polybius zu Romden größten Theil seiner Historie, oder sam-melte doch wenigstens daselbst die Nachrichs
> ten dazu. Wo konnte er sich auch besser vonden vorgefallnen Begebenheiten, so lange der
§ zweyte Panische Krieg fort dauerte, unter-richten, als in dem Hause der Scipiomn?Und wo konnte er von den Feldzügen widerden Perseus bessere Nachrichten erhalten,als in dem Hause des Paul Aemils?Eben dieses kann man von allen auswärtigenBegebenheiten sagen, welche sich zu der Zeit,da er zu Rom war, oder da er den Scipiobegleitete, zutrugen. Da er beständig mder Nähe war, alles selbst zu sehen, oderdoch die Nachrichten aus der ersten Handzu erhalten: So konnte es nicht fehlen, ermuste nothwendig von den merkwürdigstenRollin Hist. Xll. Th. Sk Dur,