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Von griechischen
pbotius.cap. i?.
und dem Buchstaben gemäße Erfüllung derProphezeiungen IEsu CHristj wider Je-rusalem, und die schreckliche Rache findet,welche GOtt an dem unglücklichen Volke,wegen des Todes seines Sohnes, ausübte,verdient auch das Weswegen seiner Schön-heit, alle Hochachtung. Nach dem Urtheiledes Photius, ist diese Historie angenehm,voller Hoheit und Majestät, doch ohneSchwulst, und ohne übertriebne Gedanken;Sie ist lebhaft und munter, und mit derjeni-gen Beredsamkeit angefüllt, welche die Ge-müthsbewegungen, nach ihrem Gefallen,erwecken, und stillen kann; Sie ist, nach ebendiesem Ausspruche mit vortrefiichen Grund-sätzen aus der Sittenlehre ausgeziert, und,wenn der Versager zeigen will, daß beidestreitende Partheyen Recht haben, überausfruchtbar an geschickten und für beide TheileLE^-" ^ scheinbaren Gründen. Der h. Hiero-'nynms lobt den Joseph, durch ein einzi-ges Wort, wodurch sein Charakter vollkom-men gemacht wird, noch weit vortheilhafter,indem er ihn den Titus Livius der Griechennennt.
Nachdem Joseph die Historie von demUntergänge der Jüdm geschrieben hatte:So nahm er sich vor, die Universal-Historievon diesem Volke zu verfertigen, und dabey
von