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Von griechischen
verstellt einige andre auf so eine Art, daß sieganz menschlich werden, und die göttlicheGrösse und Majestät, welche sie, durch dennatürlichen Vortrag der Schrift erhalten,völlig verliehren. Noch weniger aber kannman es ihm vergeben, daß er oft, wenn erdie größten Wunderwerke GOttes erzählthat, das Ansehen derselben schwächt, indemer einem jeden die Frbyheit läßt, so viel da-von zu glauben, als er will.
Joseph wollte noch zu seinen Alterthü-mern die Historie seines Lebens hinzusetzen,und zwar zu einer Zeit, da noch viele Perso-nen lebten, welche ihn widerlegen konnten,wenn er sich von der Wahrheit entfernen«eb?sollte. Er verfertigte, wie man sieht, dieseGeschichte so gleich darnach, und man be-trachtet sie als einen Theil des zwanzigstenBuches seiner Alterhümer. Sie bestehtgrößtentheils in der Beschreibung desjenigen,was er als Statthalter in Galiläa, vor derAnkunft des Vejpasians gethan hat.
Da viele Personen an dem, was er in sei»neu Alterthümern von den Jüden sagte,öffentlich zweifelten, und ihm den Einwurfmachten, dieses Volk könnte nicht so altseyn, als er sagte, weil andre Geschichtschrei-ber nicht davon geredet hätten: So verfer-tigte er deswegen ein neues Werk, in welchem
er