Band 
Zwölfter Theil.
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290 Von griechischen j

sie ihr Erdichtungen und Fabeln vorzieht, !oder auch nur gleichschätzet.

§. VII.

plurarch.

AK.''^Ulutarch wurde zu Chäronea einercM Stadt in Böotien, aller Mulhmas-sung nach, fünf oder sechs Jahre vor demTode des Kaysers Claudius gebohren.Böotien, * war bey den Alten in den ÜbelnRuf gerathen, daß es ein Land wäre, wel,ches gar keine Leute von Verstände und Ver-diensten hervorbrächte. Ohne des Pinda-rus, und des Epaminondas zu gkvenken:So ist Plutarch schon eine gute Widerle-gung dies.s ungerechten VorurtheilS, undein augenscheinlicher Beweis, daß, wie erselbst sagt, Verstand und Tugend in jedemLande können gebohren werden.

Er war aus einer von den edelsten undansehnlichsten Familien aus Chäronea. DerNahme seines Vaters ist unbekannt. Erredet von ihm als von einem Manne vongrossen Verdiensten, und von einer besonder»Gelehrsamkeit. Sein Großvater hieß

Lam-

* Loeorum in crssso iursres sere nsrum.