Band 
Zwölfter Theil.
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Geschichtschreibern. 219

fer in vierzehn Büchern geschrieben, welchesich in dem rsZsten Jahre, bey der Regie-rung des Claudius des Nachfolgers desGalliens anfieng, und sich bey dem Todeder Eudoxia, der Gemahlinn des Arcadius,in dem 4O4ten Jahre endigte. Wir habennoch einige Fragmente von dieser Historiein den Auszügen des Conftantinus Por-phyrogenittls über die Gesandschaften, undin dem «vuidas. Man sieht daraus, daßer mit einem recht giftigen Hasse wider diechristlichen Kayser, besonders aber widetden Conftantin eingenommen war. Ebendiese Bitterkeit, besonders gegen die Mön-che, findet man auch in den Lebensbeschrei-bungen der Sophisten. Man darf sich ebennicht wundern, daß ein Zauberer ein Feindder christlichen Religion war.

Zosimus.

Zosimus war Vorsteher und Advocat nEbr.de> Kiscus, und lebte zur Zeit des jünaern .4-5Tbeodosius. Er hat die Historie der rö-mischen Äayser in sechs Büchern geschrieben.

Das erste Buch, welches die Reyhe dieserFürsten von dem August an, bis auf denProbus in sich enthalt (denn das, was denDiocletian angeht, hat man verlohren,)ist austervrdentltch ins kurze gefaßt. Die

fünf