Band 
Zwölfter Theil.
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Z42 Von lateinischen

davon mag nun seyn, wer er will, so hatman doch einen guten Nutzen davon, weilman daraus sehen kann, was in denen Bü-chern, die uns fehlen, gestanden hat.

Wir wollen nunmehr das Werk an sichselbst untersuchen. Es herrscht darinnen, !in allen Theilen, eine vollkommne, und zwareine in allen Arten vollkommne Beredsam-keit. Man mag Erzählungen, oder Be-schreibungen , oder Reden betrachten: Soerhält sich doch seine Schreibart, ob sie gleich iunendlich abwechselt, allezeit gleich: Sie ^ist natürlich, ohne Niedrigkeit, zierlich undgeschmückt, ohne Zwang, erhaben, ohne !Schwulst, voller Anmurh und Stärke, sie !mag nun, nach Beschaffenheit der Materie, ^weitläuftig oder kurz seyn, allezeit aber !deutlich und verständlich; welches kein ge- ;ringes Lob für eine Historie ist.

Pollw dessen Geschmack sehr zärtlichund überaus schwer zu befriedigen war,glaubt in der Schreibart des Titus Livius

eine

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libr. 8. c. r.