Band 
Zwölfter Theil.
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Z?o Don lateinischen

Selbst da er schon Consul gewesen' war,pxn. diente er noch mit dem größten Ruhme vor«b.Gerichte. Der eigentliche Charakter seinerBeredsamkeit bestand in der Ernsthaftigkeitund Majestät. Er hatte sich in seinen er-sten Jahren eine grosse Hochachtung er-worben.

plA- Ep- Der jüngere Plmius war einer von seinen' ersten Bewunderern, und sie vereinigten sichnach der Zeit, durch eine sehr vertraute«p.7. Freundschaft, mit einander. Sie besserteneinander wechfelsweise ihre Werke aus: Eineungcmeine Hülfe für einen Schriftsteller.Ich erfahre dieses alle Tage mit einer leb-haften Erkenntlichkeit, und ich sehe wohlein, daß ich die gute Aufnahme meiner Ar-beit einer gleichen Hülfe zu danken habe, dieich von eben so erleuchteten als mir geneig-ten Freunden genüsse.

Man findet, daß Tacitus einige gericht-«b. 9. jjche , und auch einige andre Reden herausgegeben habe. Er hatte auch verfchiedneGedichte verfertiget. Wir haben auch un-ter den Briefen des Plinius noch einenBriefvon ihn.

Heut zu Tage aber kennt man ihn blosaus seinen historischen Schriften, woraufS«d»». er sich, wie der H.Sidonius sagt, nichtuvÄ."'eher legte, als bis er sich vergeblich bemüht

hatte,