' Geschichtschreibern. z?z
man urtheilen, um welche Zeit Tacitus an/ diesem Werke arbeitete.
' Er war willens, wenn ihm GOtt das rac. ^tst.l! Leben liesse, nach Endigung dieses Werks,
'! auch die Historie des Nerva und des Tra-jans zu beschreiben: Glückselige Zeiten, sagter von ihrer Regierung, wo man denkeni konnte, was man wollte, und sagen, was! man dachte: Kars remporum felicirare,
,. vbi senrire, velis, er c^uae senrias! äicere licer. Es scheint aber nicht, als ober diesen Entwurf ausgeführt habe.
Statt dessen wählte er die römische Hüstorie von dem Tode des Augusts an bisj aufden Galba: Und dieses nennt er selbstseine Jahrbücher, weil er sich darinnenI Mühe gab, jede Begebenheit in das gehö-' rige Jahr zu setzen, welches er gleichwohlnicht allemahl beobachtet, wenn er eine»
Krieg erzählt.
An einem Orte dieser Jahrbücher weist er Ann»r.seine Leser auf die Historie des Domitians,^die er zuvor geschrieben hatte; welches aru! zeigt, daß seine Historien älter als seineJahrbücher sind, obgleich diese in seinenl Schriften zu erst stehen. Man bemerktauch, daß die Schreibart in seinen Historien! viel geschmückter und weitlaustiger, in sei-! nen Jahrbüchern aber viel gesetzter und kürr
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