Band 
Zwölfter Theil.
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414 Von griechischen Rednern.'

uns eben die Abbildung von ihm. Lystas*,sagt er, hat eine ziemliche und leichteSchreibart. Wenn ein Redner schon genuggethan hat, wenn er unterrichtet, so kannman keinen einzigen über ihn setzen. Mausieht nichts unnützes und nichts gezwunge-nes in seinen Redem Seine Schreibart istauch mehr einem klaren und reinem Bache,als einem grossen Flusse gleich.

Wenn sich Lysigs gemeiniglich in dieseungekünstelte Art, oder wie Cicero ** sagt,in diese Magerkeit der Schreibart einschränkt,so muß man nicht glauben, als ob es ihmunmöglich gewesen wäre, etwas starkes underhabenes vorzubringen: Denn man findet,selbst nach dem Ausspruche des Cicero, sehrstarke und sehr kräftige Stellen in seinenReden. Er bediente sich dieser Schreibart

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L^vr. n. 64.