Band 
Zwölfter Theil.
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4Z8 Von griechischen Rednern.

hinterließ. Dieses war aber gar nicht, wiebey dem Pericles, eine siegende Beredsam'keit, welche voller Anmuth, aber auch zugleicher Zelt mrt Blitz und Donner bewaff-net war, und m den Gemüthern der Zuhö-rer, nebst derEmpfindung eines angenehmenVergnügens, emen lebhaften Eindruck hin-terließ,der gleichsam dasH?rz durchbohrte.

Diese geputzte Beredsamkeit kann bey ge-wiss, n Handlungen, die man nur zum Staa-te vornimmt, und wo man keinen andernZweck hat, als Zuhörern zu gefallen, undseinen Verstand zu zeigen, wie man zumExempel in kobreden thut, wohl noch starthaben, nur muß man dabey auch gewisseMaasse halten, und die gesetzten Schrankennicht überschreiten, wodurch man die Frey-heit dieser Schreibart bestimmt hak. Viel-leicht wäre auch wohl diese Beredsamkeitweniger gefährlich gewesen, wenn sie nur inden Privatverfammlungen der Rhetorn undSophisten, welche nur einer kleinen Anzahlvon Zuhörern den Zutritt verstatteten, ge-blieben wäre. So aber hatte die Bered-samkeit des Demetrius einen weit grösser»Schauplatz. Sre erschien vor dem ganzenVolke, so, daß seine Arr zu reden, wenn sieBeyfall erhielt, wie sie solchen denn allezeiterhielt, zur Regel des allgemeinen Ge-schmacks