Von lateinischen Rednern. 489
' „Fannia. Der Donner*, welcher so oft„neben mir niedergeschlagen hatte, und1 „gleichsam noch rauchend war, schien mir! „auf das deutlichste ein gleiches Schicksal zu^ „prophezeyhen. Deswegen aber bilde ich„mir doch keinesweges ein, den Ruhm ver-! „dient zu haben, den mir Artemidor bey-! „legt. Ich habe nichts gethan, als daß! „ich den Schimpf vermieden habe,,. Wofindet man solche Freunde und solche edle^ Empfindungen?
! Ich bewundre das Glück des Plinius,
^ daß er als ein ehrlicher Mann der Grau-samkeit des Domitians entgangen ist. Esj würde mir sehr lieb seyn, wenn er dasselbedem Quintilian, seinem Lehrer undFreun-I de, zu verdanken gehabt hätte. Dieserstand ohne Zweifel in grossem Ansehen beydem Kayser, sonderlich seit dem er die Er-ziehung von den Enkeln seiner Schwester zubesorgen hatte. Die Historie giebt uns indieser Sache kein grosses Licht: Sie meldetuns nur, daß man eine förmliche Anklagewider den Plinius unter den Papieren desDomitians gefunden habe.
Hh 5 Der
* lor circa me irxNs tulminikus guaü ambu-Kus, guol^ue im^e,liiere iciem exiciamvercis guibusciam nvris außurarer.