Band 
Zwölfter Theil.
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Don lateinischen Rednern. 497

„Diese Versammlung war eine von den„aUeransehn'lichsten. Der Fürst, welcher rrajan.„Consul war, präsidicte dabey. Der Jens„ner war sehr nahe, Und um diese Zeit ist„der Rath gleich am volkreichsten. Ueber„dieses hatte die Wichtigkeit der Sache, der„Lerm, welcher davon entstanden war, und„die allen Menschen natürliche Neugiek,„grosse und seltne.Begebenheiten in der„Nahe zusehen, von allen Orten eine Menge„Zuhörer hergezogen. Stelle dir einmahl„vor, was dieß für uns für Ursachen zur„Unruhe und Furcht waren, da wir in einer„solchen Versammlung, und in Gegenwart„des Kayfers reden sollten. Ich habe„mehr als einmal in dem Rathe geredet.

„Ich getraue mir so gar zusagen, daß ich an„keinem Orte ein geneigter Gehör finde, als„da. Gleichwohl setzte mich alles in Ew„staunen, als ob alles für mich neu gewesen„wäre.

„Die Schwierigkeit der Sache setzte mich,.jn eben so grosse Verwirrung, als die an-„geführten Umstände. Ich sah in der Per-„son des Priscus einen Mann, der kurz zus„vor noch den Rang eines ehemals gewese-nen Confuls gehabt, und em wichtige-„Priesterthum bekleidet hatte, und der nun-„mehr dieser beyden grossen Titel beraubt

RollmHist.xii.TH. Ji war.