Band 
Zwölfter Theil.
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> Von lateinischen Rednern. 5ZZ

^ sten Entschlüsse abzubringen, eine Quittung^ zu, als ob er alles empfangen hätte.

. Bey einer andern Gelegenheit gab er ep ig l.,.! dem Romanus drey hundert tausend Se-

> sterzen, (sieben und dreyßig tausend fünfhundert Llvers) damit er die nöthigen Ein-künfte haben möchte, ein Mitglied in dem

, Orden der römischen Ritter zu werden.

Corellia, die Schwester des Corellius Ep^'4.Rufus, für welchen Plinius, so lange erlebte, unendlich viel Ehrerbiethung gehabthatte, kaufte gewisse Güther um sieben hun-dert tausend Sesterzen von ihm. Als sievon dem Werthe dieser Güther besser unter-richtet wurde, vernahm sie, daß sie neunhundert tausend Sesterzen werth waren, unddrang sehr heftig in ihn, das übrige Geldanzunehmen, ohne daß sie diese Gefälligkeit- von ihm erlangen konnte. Unvergleichlicher^ Streit zwischen Redlichkeit und Großmuth.

Was für ein zärtliches Gewissen hatte nichtdie Käuferinn, und wie edel und uneigennü-tzig war nicht der Verkäufer! Wo hörtman sonst von solchen Handlungen?

Gewisse Kaufleute hatten ihm, in derHoffnung eines grossen Vortheils, um einensehr ansehnlichen Preis seine Weinlesen ab-gekauft. Sie sahen sich aber m ihrer Hoff-nung betrogem Hierauf erließ er jedem et-Llz was