Band 
Zwölfter Theil.
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Don lateinischen Rednern. 54s

^ „Wenn wird m r mein Alter erlauben, dir in„eme so rühmliche Einsamkeit nachzufolgen?l! „Wenn wird diemeinige nicht mehr Faulheit,

!! „sondern eine ehrwürdige Ruhe geuennet wer-den können?

Er glaubte nicht zu leben, und recht Athemzu schöpfen, ausser wenn er sich von der Stadt

> losgerissen, und auf eines ferner Landgüther,deren er verschiedne hatte, gehen konnte. Die

, angenehme Beschreibung, die er davon macht,j zeigt sattsam, wie wohl es ihm daselbst gefiel.

> Er redet immer von seinen Baum- undKüchengärtcn, von seinen Lustgärten, vonfeinen Gebäuden, sonderlich aber von denen

! < Oerteru, welche so zu sagen, die Werke seinerHände waren, mit so viel Freude und Ver-

> gnügen, als ein Mensch immer empfindet, derauf dem Lande etwas gebaut, oder gepflanzt

> hat. Er nennt diese Oerter sein Vergnür,pt<r. 17.^ gen, seine Liebe, seine wahrhafte Liebe: "br--.

^mores mei, re uera amores: ipfe posui.

Und an einem andern Orte sagt er : kraece- Epist.«.rea m6u6 smori meo, amo emm, "dr. r.maxima ex psrre iple incftoaui, aur in-^ ckoara perLolui. «Habe ich wohl Unrecht,

„sagt er zu einem seiner Freunde , daß ich„diesen stillen Ort so liebe, mein größtes Ver-gnügen daselbst suche, und so lange da bleibe ?

Und m einem andern Briefe: "Hm giebt

„es

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