Band 
Zwölfter Theil.
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I Von lateinischen Rednern. 567

^Zeit, und für dem Neide der Nachkom-men sicher sind. Es wird kein TriumphsBogen, keme Bildsäule, kein Altar, ia,kein Tempel gebauet, welche nicht ihreni Untergang finden und endlich vergessen! werden sollten. Verschonet sie schon die! Zeit: So verachtet sie öfters die Nachsi kommenschaft, oder tadelt sie wenigstens.

Wer aber so viel Muth besitzet, daß er deni Ehrgeitz verachten, und sich einer gewohns! ten Macht und Gewalt begeben kann,

> der erwirbt sich eine Hochachtung und

^ Ehrfurcht, welche sich durch die Lan-ge der Zeit nicht vermindert, sondern be-! ständig erneuert. Er wird von nieman-den mehr gelobet, als von denen, die esfür andern überhoben seyn könten. EinFürst darf sich daher nicht erst wünschen,daß sein Ruf ewig dauern möge: Es wird! auch wieder seinen Willen geschehen: Abersich umM gutes Lob zu bearbeiten, wirdihm rühmlich seyn. Verdienst und Tu-! gend allein können ihm das erwerben, wasj man weder von Bildern noch Säulen hoffen

„darf.«

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Die