Band 
Zwölfter Theil.
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Dtog.

L«err.

VISA.

Laerc.Valer.Max.6. c. s

6z8 Don der Philosophie.

Er schrieb verschiedne Bücher, unter an-dern eins, von der Art, wohl zu regieren;!wenigstens hatte Alexander es von ihmverlangt.

Er verderbte eben keine Zeit mit Besuchen.Er liebte die Einsamkeit der Sludterstubesehr, und beschäftigte sich fleißig mit Nach-denken. Man sah ihn sehr selten auf denGassen: Aber wenn er da erschien, so un-terstand sich die liederliche Jugend nicht,darauf zu bleiben, sondern sie machte sichbey Seite, um sich nicht von ihm antref-fen zu lassen.

Ein junger Athenienser, (er hieß Pole-M0N,) der lasterhafter, als alle die andernwar, und wegen seiner Ausschweifungen,

' aus denen er sich eine Ehre machte, allent-halben einen sehr Übeln Ruf hatte, warnicht so blöde. Da er einmal aus einerwilden Gesellschaft herkam, gieng er beyder Schule des Lenocrates vorbey, und,weil er die Thüre offen fand, so gieng erganz berauscht, voller wohlriechenden Sal-ben, mit einem Kranze auf dem Kopfe,hinein, und setzte sich unter den Zuhörern nie-der, nicht sowohl, um zuzuhören, als umsie zu beunruhigen. Die ganze Versamm-lung war darüber sehr erstaunt und un-willig. -kenocmtes verließ nur die Mate-rie,