Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 66z

er gab also Befehl, , daß in ganz Griechen-land und Asien genaue Untersuchungen überalles angestellt werden mußten, was alleArten von Vögeln, Fischen und Thieren anr ? pA,.gieng. Das war ein Aufwand von mehrals acht hundert Talenten, das ist ungefährvon achthundert tausend Thalern. Aristote-les verfertigte über diese Materie fünfzigBände, von denen uns nur noch zehne übrigsind.

Man hat auf der Universität zu Paris zuverschiednen Zeiten verschiedene Urtyetle überdie Schriften des Aristoteles gefällt. Inder Kirchenversammlungvon Sens, welchezu Paris im 1209. Jahre gehalten wurde,verordnete man, daß alle seine Bücher ver-brannt werden sollten, und man untersagtes, sie zu lesen, abzuschreiben, oder bey sichzu behalten. Man mäßigte und mildertenach der Zeit diese strenge Verordnung. End-lich wurden in einem Decret zweyer Carvi-näle, welche der Pabst Urban der V. im1566. Jahr nach Paris schickste, die Uni-versität zu reformiren, alle Bücher des Ari-stoteles erlaubt; diese Verordnung, wur-de im 1452. Jahre von dem Cardinale E-touteville erneuert und bekräftiget. Seitdieser Zeit hat die Lehre des Aristotelesaufder Universität von Paris beständig dieTt 4 Ober-