Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 859

Begleichung eines unglücklichen Ge-rechten , und eines glücklichenBösewichts.

Plato setzt zween Menschen, welche sowohl in ihrer Denkungsart, als in ihremSchicksal ganz von einander unterschiedensind: auf der einen Seite einen vollkommnen'Bösewicht ohne Treu und Glauben, ohneEhre, der aber dabey die Masque aller die-ser Tugenden annimmt; auf der andern ei-nen vollkommnen Gerechten, (ich sage voll-kommen, nach der Meynung der Heyden)welcher alle seine Sorgfalt darauf wendet,gerecht zu seyn, und nicht nur gerecht zuscheinen.

Der erste * erlaubt sich alle Betrügerey,Ggg 4 Unze-

* tzuaero, 6 duo iinr, Quorum airer opcimusvir, aeyuilumur, summ» juüiria, smZuIgriiide alrer indßni; scelere er audscia: er, 6in eo errore ür ciuiras, vc bonum illum vi-rum scelerarum, sgcinoroium, nessrium ^u-rer; conrra aurem, l^ui 6r improbidimur»exidimer esse summa probirarc ac dde; pro-gue I>ac opinione smnium ciuium, bonus illevir vexecur, rapiarur, manus ei deniyueau-seranmr, essodiantur oculi, dgmnecur, vin-ciarur, urscur, exrerminerur , e§ear, po-

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