Band 
Zwölfter Theil.
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842 Von der Philosophie.

von diesem beyden er am liebsten gleich seynwollte?

Man erstaunt, daß man bey den HeydenGrundsätze findet, die so edel, so erhaben,und der gesunden Vernunft und Gerechtig-keit so gemäß sind. Man muß sich erinnern,daß, ungeachtet des allgemeinen Verder-bens , und der Finsternisse, welche sich überdiese Heiden ausgebreitet hatten, das Lichtdes ewigen Wortes in ihren Geistern noch ei->. nigermaassen geleuchtet. Das Licht scheintin der Finsterniß. Dieses Licht war es,welches ihnen verschiedne Wahrheiten ent-deckte , und sie die Grundsätze des natürli-chen Gesetzes lehrte. Dieses Licht war es,welches dasselbe in ihr Herz schrieb, und ih-nen in verschiednen Dingen den Unterscheidzwischen dem , was gerecht und ungerechtist, zeigte. Deswegen sagt der H. Augu-Inlibr» stin, daß die Gottlosen im Buche desLichts sehen, wie man leben soll.

Wenn man nun in Griechenland eineMenge gelehrter Leute, ein ganzes Volk vonWeltweisen sieht, welche in vier völligenJahrhunderten einer auf den andern folgen;welche sich allein mit der Bemühung, dieWahrheit zu suchen, beschäfflrgen; wel-che größtentheils, um sich desto geschickterdazu zu machen, ihren Gütern, ihrem Va-

terlan-