iAv Hl. Von einigen kleinen Werken re.
Herrn Martin von Maytens, nebst andern ge-schickten Professoren der Künste, kann nicht nurdiese Bonarottischen Ueberbleibsel, sondernauch eine große Menge von den besten griechi-schen antiquen Schößen, und das lebendige Mo-dell einem jeden Schüler, Kenner und Liebhaber,so viel seiner Wißbegierde, Fähigkeit und Kennt-niß gemäß ist, vor Augen stellen, ihm den Wegzur Nachahmung, zur Vollkommenheit und zumTempel der Ehren zeigen. Dieses Vergnügenhat zwar nicht der große Haufen, sondern nur diekleine Schaar der besten Genien bereits schonüber ein halbes Jahrhundert zum Ruhme der Aka-demie erfahren, wo die Götter der Erden selbst denMusen ihre Huld und Zuneigung angedeihen las-sen. Dort wird alles lebendig, die Künste schwirr-gen sich empor, der Pinsel und Meisel streitenmiteinander um die Wette, vortreffliche Lehrerlassen sich sehen, die Genies frohlocken, Liebhaberund Kenner eilen herbey, und der Mammon wirdfreygebig, und hilft die gute Sache unterstützen.Endlich lassen sich Gönner und mächtige Beschir.mer der Musen Reihenweis verehren, und durchFarben, Marmor und Metall verewigen.
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IV. Kurze